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Tracks:

  • Prizefighter
  • That Look You Give That Guy
  • Lilac Breeze
  • In My Dreams
  • Tremendous Dynamite
  • The Longing
  • Fresh Blood
  • What's A Fella Gotta Do
  • My Timing Is Off
  • All The Beautiful Things
  • Beginner's Luck
  • Ordinary Man

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mark Oliver Everetts Aversionen gegen jegliche Formen der Wiederholung sind hinlänglich bekannt. Auf Erwartungshaltungen reagiert der Multiinstrumentalist, Sänger und Songwriter der Eels mit dem Anspruch der völligen künstlerischen Freiheit. Solche Musiker sind natürlich der Horror jeder Marketingabteilung und Verfechter einer Hitsingle, aber dafür wird ?E? verehrt wie kaum jemand im Indie-Pop. Mit Hombre Lobo, übersetzt aus dem Spanischen bedeutet das Werwolf, verlangen die Eels ihren Fans einiges ab. Zusammen mit Drummer Knuckles und Keyboarder Koool G Murder nahm ?E? im eigenen Studio seiner Heimatstadt L.A. sein siebtes reguläres Album auf, das eine Art Fortsetzung des sehr rockorientierten, mit John Parish (PJ Harvey) eingespielten Souljacker bildet. Damals im Herbst 2001 ließ der eigenwillig Mann seinen Bart wuchern, was ihm nach den Anschlägen vom 11. September so manchen Ärger einbrachte. Nun ist das Gesichtshaar noch mächtiger und wieder lässt es Everett kräftig krachen. Dazu schlüpft er in die Rolle des ?Dog Faced Boy? von Souljacker, der sich irgendwie nicht in die Gesellschaft einordnen kann. Zwar tragen die Texte mit dem Hauptthema Sehnsüchte, diesem tiefen Verlangen nach dramatischen Lebensveränderungen autobiographische Züge, doch ?E? schlüpft in die Rolle des gealterten ?Dog Faced Boy?. Wer Mark Oliver kennt, weiß, Sehnsüchte steht nicht für Gefühlsduselei sondern Seelenblut und Herzschmerz. So singt er in dem hinreißenden Song ?All The Beautiful Things? die Worte: ?Every day I wake up and wonder why / I?m alone when I know / I?m a lovely guy?. Direkter kann man einen Wirkungstreffer kaum setzen. Musikalisch braucht es ein paar Durchläufe, ehe Hombre Lobo einen mitreißt. Ruppige, wuchtige und überrissene Stücke wie ?Prizefighter? oder ?Tremendous Dynamite? stehen mit ihrem an den Lautsprecher-Membranen zerrenden Sounds im Kontrast zu sehnsüchtigen Klängen, elektronischer Filigranarbeit, Zartheit oder tanzbaren Beats. Dieses Album ist ein kleines Meisterwerk, das erst freigeschaufelt werden muss. - Sven Niechziol

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