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Indicator (Ltd Edition inkl. Bonus CD) von Deine LakaienAudio CD von Ministry of Sound (Warner)Preis bei Amazon: EUR 19,95 Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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Gone von Deine LakaienAudio CD von Ministry of Sound (Warner)Preis bei Amazon: EUR 6,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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Eine Kundenrezension:Deine Lakaien in Hochform 5 von 5 PunktenDie Single ist zwar noch nicht erschienen, aber das Stück "Gone" hatte inzwischen Premiere auf YouTube und daher kann man sich doch bereits ein gewisses Urteil bilden kann. Fünf Jahre hat es jetzt gedauert seit der letzten Studioproduktion von Deine Lakaien. Mit "Gone" erscheint nun endlich die Single-Auskopplung des neuen Albums "Indicator". Der Song handelt von der Geschichte einer Liebe, die schon vor längerer Zeit erloschen ist. Passend dazu findet Sänger Alexander Veljanov einen eher erzählenden Gesangsstil, inspiriert vielleicht nicht zuletzt durch sein Soloprojekt. Dieser ist eingebettet in Synthesizer Klänge voll melancholischer Zärtlichkeit, die jedoch bei Einsetzen des Refrains aggressiver werden und mit kräftigen Beats unterlegt sind. Diese machen dann aber bald sanften Streichern Platz, die in ein wunderschönes Cello-Solo münden. Der wiederholte Refrain beendet den durchweg sehr tanzbaren Song - "Now the days are gone". Nun, das gilt hoffentlich nicht für diese Gruppe! Ernst Horn spielt auf seinen Synthesizern und erfindet neue Klänge, die von akustischen Instrumenten ergänzt werden und Veljanovs nach wie vor unvergleichliche Stimme untermalen. Die alten Stärken von Deine Lakaien finden auf neue Art zusammen, dichter und intensiver als jemals zuvor. Berücksichtigt man dazu noch die beiden Songs, die bereits in der letzten Acoustic-Tour arrangiert für Klavier zu hören waren, dann verspricht "Indicator" eines der stärksten Lakaien Alben zu werden. (Es sei noch bemerkt, dass die YouTube Ausstrahlung die CD sicher nicht ersetzen kann. Die starke Komprimierung reduziert die Klangqualität hörbar.) |
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Disintegration von the CureAudio CD von Fiction (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 1,47 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 1989 |
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ProduktbeschreibungDISINTEGRATION Aus der Amazon.de-Redaktion'Schon wieder die Deluxe Edition eines Meisterwerkes' könnte man sich denken, würde es sich nicht um das 89er-Album Disintegration von The Cure handeln, der britischen Institution in Sachen exzessiver Düsternis und ihrem seinerzeit achten Studioalbum, das bis heute mit Fug und Recht den Status eines musikalischen Meilensteins beansprucht. Auflösung, Aufspaltung, Zerstückelung, Zertrümmerung und Zerfall: all das steht im Deutschen für den Begriff Disintegration und ist richtungsweisend für die Songs eines legendären Albums, das nicht Resultat gewiefter Marketingstrategen der Musikindustrie war, sondern seinen Ursprung hatte, in Robert Smiths ganz persönlichem Höllenritt durchs Fegefeuer von Einsamkeit, Verlassenheit und drohendem Scheitern. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet dieses Album zu einem der erfolgreichsten in der Bandgeschichte von The Cure avancierte, obgleich ihr die Plattenfirma vor 21 Jahren von "kommerziellem Selbstmord" prognostizierte. Eine krasse Fehleinschätzung in Anbetracht von Songs wie "Lullaby", "Fascination Street", "Lovesong" und "Pictures Of You", die allesamt zu Hits wurden. Die aktuelle Wiederveröffentlichung von Disintegration als Deluxe Edition hat erfreulicherweise nichts mit gängigen Digital-Remaster-Versionen zu tun, die mit unerreichtem Hörgenuss werben, letztlich jedoch nur bedingt überzeugen, weil uns das pappige Original oft schon allein der persönlichen Erinnerungen wegen näher ist, als die klanglich perfekte Neuauflage. Nicht so bei der Disintegration Deluxe Edition, deren hervorragende klangliche Restaurierung nur ein Aspekt von vielen anderen ist, die dieses Neuausgabe zu einem unbedingten "Must have" machen. Außer dem Originalalbum befinden sich noch zwei weitere CDs in der Box, eine davon mit Demo-Material und Rough-Mixen, sowie eine dritte mit dem Album Entreat, seinerzeit streng limitiert und für Wohltätigkeitszwecke konzipiert. Es enthält eine komplette Live-Version von Disintegration, aufgenommen 1989 während der "Prayer Tour" an drei Abenden in der Londoner Wembley Arena. Von Robert Smith persönlich neu überarbeitet und zusammengestellt, gewährt die Disintegration Deluxe Edition faszinierende Einblicke in die Arbeitsprozesse von The Cure auf ihrer Gratwanderung zwischen Punk, Wave, Pop und Elektronik und macht damit erstmals die Entstehung von Disintegration sinnlich erfahrbar. - Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:Ein glitzerndes Spinnennetz 5 von 5 PunktenIch versuche die Rezension kurz zu halten: Jeder einzelne Song ist wie eine bittersüße Praline oder eine kalt schimmernde Perle versunken im grünschlammigen Meeresgrund, wenn Sie es poetisch mögen. Smiths unverwechselbare Stimme und todessehnsüchtiger Poesie verpackt in träumerischen Klängen aus der dunklen Ferne. Ein dicht gewebtes, glitzerndes Spinnennetz aus bezaubernder Musik, in einer Welt, in der jeder Atem rasselt wie zwanzing Weihnachtsglöcken und jede Silbe in einer entrückten Melodie verloren geht. Manche Alben sind eindeutig hörenswert. Andere sind großartig, ein Must Listen. Einige wenige sind etwas ganz, ganz Besonderes. "Disintegration" gehört dazu. Hörtipps: Lovesong, Lullaby, Last dance, Fascination Street, The same deep water as you, Disintegration Wenn alles zerfällt... 5 von 5 PunktenWenn alles gesagt ist, wenn man alles gehört und gesehen hat, alles den Bach runtergegangen ist und keine Chance auf irgendwas mehr besteht; wenn man bis zum letzten großen Verständnis aller Lebenszusammenhänge vorgedrungen ist - dann kann man immer noch "Disintegration" einlegen und sich fassungslos wundern: Wie haben die das damals bloß hingekriegt, diese genialen Bastarde von The Cure ? Mein liebstes musikalisches Antidepressivum 5 von 5 PunktenWenn mal graue Wolken leise über mein Gemüt ziehen und ich in eine kurzzeitige Melancholie verfalle, schaue ich mir entweder gezielt ausgewählte Filme an (meistens Dramen, in denen viel Rotz und Wasser geheult wird) oder lausche schönen, traurigen Klängen zu, also gar nicht erst der Versuch irgendwelche Komödien oder lustige Schlagerlieder (Oh Gott, niemals!) zu konsumieren, lieber das sehen und hören, was man selber zum Zeitpunkt empfindet, das funktioniert immer noch ganz gut bei mir. Es gibt so viele fantastische und meisterliche Aufnahmen, neben RADIOHEAD 'OK Computer', BJÖRK 'Vespertine', INTERPOL 'Antics', SIGUR ROS -( )- oder NINE INCH NAILS 'The Fragile', ist 'Disintergration' von THE CURE mein liebstes musikalisches Antidepressivum, es ist auch nebenbei gesagt mein Lieblings-Album Aller Zeiten, "Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me" ist aber auch super. Es fing damals mit der Ausstrahlung des genialen "Lullaby" Musikvideos an, wie gut ich mich noch daran erinnern kann! Es muss ein Sonntag (beim Kaffeekränzchen) gewesen sein, meine Oma war von den ganzen Spinnen und Smiths gothischer Erscheinung so ziemlich angeekelt und drohte in Ohnmacht zu fallen :-) Ich dagegen war sowohl von der tollen Musik fasziniert, als auch natürlich von der visuellen Umsetzung, auch wenn Robert Smith mir damals etwas unheimlich vorkam (ich war wohl damals keine 10 Jahre alt). Der Sound der Band ist einzigartig, die offensichtliche Schwermut dieses Meisterwerks berührt mich immer wieder aufs Neue, Smiths Gesang ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, ich finde aber hier passt alles wunderbar und perfekt zusammen. Es ist auch mal erfreulich, egal ob im Radio oder in der Indie-Disco, wenn nicht immer nur "Boys Don't Cry" gespielt wird, da diese Band einen riesigen Fundus an großartigen Songs vorzuweisen hat, einige Klassiker sind auch auf diesem 1989-Longplayer vertreten, wie z.B. "Pictures Of You", "Lovesong", "The Same Deep Water As You" und natürlich "Fascination Street". Ich habe gelesen, dass Ihre Plattenfirma bei der Veröffentlichung dieser Platte The Cure damals vor dem "kommerziellen Selbstmord" gewarnt hat. Und was war? Bis dato ist 'Disintergration' ihr meistverkauftes Album. Ein wahrhaftig betörendes "Heilmittel". Sie kommen wieder, die regnerischen Tage und damit die Disintegration 5 von 5 PunktenJetzt, wo es wieder soweit ist - die Tage werden kürzer, es regnet und es wird kälter - hole ich wie jedes Jahr die Disintegration hervor. Für mich ist das schon fast ein Ritual. Die CD hören wenn es draußen naßkalt ist, wenn es regnet, wenn der Nebel immer dichter wird, wenn es dunkel ist. Disintegration ist für mich das ausgereifteste und vor allem dichteste Album der Gruppe, ich kenne und habe alle Alben von Cure und keine kommt für mich von der Stimmung her an dieses Album ran (meine Meinung, Andere mögen das anders sehen). Jedes Lied ist einzeln für sich eine kleine Perle, doch zusammen auf dem Album funktionieren sie perfekt. Kein "Best Of" kann diese Stimmung des gesamten Albums einfangen, denn man muss es komplett hören, von Anfang bis Ende (am besten wirkt es wenn obiges zutrifft ;) ). Das Melancholische, die Schwermut die mit dem Album verbunden ist hat für mich nix bedrückendes, im Gegenteil. Es befreit ungemein, wenn man den letzten Song gehört hat und das Album zuende ist. Man mag meinen, eine ganze Last fällt von einem ab, es baut einen auf und zieht nicht runter. Ich kann es schlecht beschreiben, es ist halt extrem emotionsgeladen. Und genau DAS macht es für mich zu einem der wichtigsten Alben die ich besitze, generell. Ich für mich kann dieses Album z.B. nicht im Sommer hören. Daher hole ich es immer dann raus, wenn es wie oben beschrieben eine einzigartige Atmosphäre hat. Dann entfaltet sich das Album erst richtig, dann hat es diese einzigartige Stimmung. Die Lieder einzeln bewerten mag ich gar nicht, da ich es für mich als eine Einheit ansehe. Auch denke ich, wurde dazu schon genug geschrieben. Wer aber melancholische Musik mag, dem lege ich diese Album ans Herz. Ohne Zweifel eines der wichtigsten Alben aller Zeiten für mich. btw. Ich schreibe extra nix zum Thema "Darkwave / Gothik / Todesgedanken" etc. da das IMHO dem Album nicht gerecht wird. Das wäre einfach zu plakativ und würde die Atmosphäre und Breite des Albums schmälern. Und ich als "Dunkler" höre viele andere Sachen auch, von daher ist diese Schubladendenke einfach nur Käse. Toleranz sollten auch die "Grufties" kennen und können. ;) Laut hören und genießen 5 von 5 PunktenSitze auf dem Sofa und höre die Platte zum x-ten Male seit ich Sie vor zwei Wochen erhalten habe. Es wird und wird nicht langweilig. Das ist eine der wenigen CDs, die ich gerne ganz durch höre ohne einzelne nicht gelungene Stücke zu überspringen. Elektro-Musik und das etwas Melancholische muss man allerdings mögen! Auf jeden Fall Zeit nehmen, laut hören und genießen. Ansonsten kann ich den vielen positiven, fachlich tiefgreiferenden Bewertungen nur zustimmen. |
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Kiss Me Kiss Me Kiss Me (Remastered) von the CureAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,11 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2006 |
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ProduktbeschreibungKISS ME, KISS ME, -REMAST 3 Kundenrezensionen:Meilenstein in der Indiemusik 5 von 5 PunktenRobert Smith goes crazy. Bei diesem Album fällt man bei dem einem Stück in ein tiefes Loch und bei dem nächsten erholt man sich voller Freude wieder und will feiern. Tiefen und Höhen wechseln sich permanent ab. Erst das bitterböse "The kiss" und dann das fröhliche "Catch". Genauso wie bei "If only tonight we could sleep" und "Why can't I be you?". Mit diesem Album hat Robert Smith einen Meilenstein in der Indiemusik geschaffen. Man merkt bei jedem Stück den Schmerz, den er bei der Produktion musikalisch umgewandelt haben muß. Musikalisch ist diese CD erste Güte, besonders die Keyboards fallen auf. Abschließend möchte ich nur noch mal auf die Melancholie, die in dieser Platte steckt, aufmerksam machen. Klasse 5 von 5 PunktenIch bin schon vorbelastet, was diese CD angeht, denn ich habe sie damals schon als Schallplatte gekauft und bin immer noch so begeistert wie vorher! Klasse Cure-Sound, muß man einfach haben! Digital Remastered 5 von 5 PunktenDies ist die remasterte Version des Albums, also die erste Disc aus der Delux-Doppel-Cd. Im neuen Sound noch umwerfender als das Album sowieso schon immer war......if only we could sleep tonight - Kauftipp! |
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The Head on the Door (Remastered) von the CureAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,34 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2006 |
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ProduktbeschreibungHEAD ON THE DOOR -REMASTE Eine Kundenrezension:Alter Liebling neu aufbereitet 5 von 5 PunktenDie erste Seite Kenne ich aus meiner Jugend in und auswendig-zu Inbetween days mussten wir früher immer tanzen,ging gar nicht anders,weil das Lied so in die Beine fährt. Die Zusatz Cd ist bei dieser Ausgabe wirklich ein Schmankerl,abwechslungsreich,teilweise ganz andere Varianten,lebendig,schön. Es hätte eine eigene Cd werden können. Wenn ich 6 Sterne verteilen könnte ,würde ich es tun. |
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Wish von the CureAudio CD von Fiction (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 2,46 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1992 |
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ProduktbeschreibungWISH 5 Kundenrezensionen:Der Anfang vom Ende 3 von 5 PunktenDer The Cure-Hype war 1992, drei Jahre nach "Disintegration", ungebrochen und wir, die Fans, warteten damals auf einen gebührenden Nachfolger. Die erste Single-Auskopplung, "High", irritierte schon ein wenig, "Friday I'm In Love" schlug dem Fass den Boden aus. Das es The Cure's größter Hit werden sollte, hätte niemand zu hoffen gewagt. Das Album selbst stellt für mich den Wendepunkt in der Karriere von Robert Smith dar. Es ist eine Gradwanderung zwischen den alten und den neuen The Cure, jedoch gelingt es ihnen nicht mehr, die Schwermütigkeit vergangener Tage glaubwürdig rüberzubringen, noch so ungezwungen fröhlich zu klingen wie z. B. bei einigen Titeln der "Kiss Me ..."-LP. Gitarrenlastiger sollte es klingen. Gut, das haben sie geschafft, sind damit aber auf den damals gerade vorbeirauschenden Zug aufgesprungen. Da gab es zu viele junge Bands in diesem Genre. Sicher ist "Wish" kein schlechtes Album, aber es war mit Sicherheit das Album, an dem man merkt, das The Cure ins Straucheln geraten um von nun an keine Relevanz mehr zu haben, außer als eine der herausragendsten Gruppen der 1980er Jahre. der disintegration- nachfolger schlägt sich wacker 4 von 5 Punkten*wish* tat mir schon leid, noch ehe es veröffentlicht wurde. Denn nach einem Album, wie *Disintegration* es war, konnte nichts Besseres kommen. Vielleicht ein ebenbürtiges Album, doch das schaffte bisher kaum eine Band. Und dennoch ist *wish* ein sehr gutes und ausgewogenes Album, und ihr Bestes, welches sie in den 90ern veröffentlich hatten. Fangen wir mal mit den positiven Sachen an, und die wären Songs wie *The edge of the deep green sea* und *doing the unstuck*. Das sind Songs im typischen Cure-Gewand, wobei man bei ersteren schon erkennt, dass sich die Melodien auch zu verlieren scheinen. Der neue Sound von Cure klingt teilweise schwammig, so als ob sie sich nicht konkret für etwas entscheiden konnten. *Friday i`m in love* ist eine kleine Ausnahmeerscheinung, ein Song, den ich immer wieder gerne höre, einfach der perfekte Popsong, so leicht und fröhlich kommt er daher und gleich, was Mastermind Smith später versuchte, diese Qualität blieb unerreicht. Ja, was soll man noch zu *wish* sagen? Das gerade die Kombination *Cut/End* leider durch das *impossible things* zerstört wird? Hier stört eine solche ruhige Nummer definitiv. Obgleich diese Nummern recht rockig rüberkommen, haben sie doch das gewisse Etwas, dass sich zwar beim ersten Hören nicht sofort erschließt. Doch diese beiden Sachen live erlebt, machen einem klar, dass es wirklich sehr gute Cure-Songs sind. Überhaupt komme ich mit ihren ruhigen Sachen auf *wish* nicht zu Recht. Und wenn wir schon am Meckern sind, dann wollen mir mal dieses ominöse *wendy time* nicht vergessen. Ich weiß bis heute nicht, was dieses Lied soll. Der Spagat aus den 80ern hinein in das neue Jahrzehnt ist Smith & Co. Nicht sonderlich gelungen. Aber wir wissen ja, was danach kam, und im Rückblick darauf kann man nur sagen, schade , dass sie *wish* nicht noch einmal, kopiert haben eine der besten platten der welt 5 von 5 Punktenwish läßt keine wünsche offen. der einzige song wo ich sagen würde "geht so" ist wendy time, der rest ist komplett eigenständig, zeitlos und hat substanz. wish zudem recht facettenreich. gibt die obligatorischen "stupid pop-songs" wie smith sich auszudrücken pflegt wie "friday", "high" etc. aber auch viele längere gitarrenlastige rock-songs "deep green sea", "cut" oder "apart" etc. für mich persönlich neben pornography und disintegration die beste cure-platte ever. schon alleine wegen "deep green sea". bester song der welt. Grandios & Langweilig 4 von 5 Punkten"Wish" führt die Tradition der Cure-typischen musikalischen Trauerweiden ebenso fort ("Apart", "Trust", "To Wish Impossible Things")wie die der eher beschwingten Up-Tempo-Nummern, wobei es einerseits immer noch nett ist, "Friday" dann und wann im Radio zu hören, andererseits aber der Eindruck bestehen bleibt, die Band habe einige Jahre zuvor mit "Just Like Heaven" in dieser Hinsicht bereits alles gesagt bzw. gespielt. Die oben genannten langsamen Songs sind solides Cure-Handwerk, hauen aber nicht wirklich um, da der Band das wirklich Überraschende auf diesem Sektor längst verlustig gegangen ist - hier hatten "Disintegration" und auch "Kiss Me" (kurz und bündig und auf den Punkt gekommen: "A Thousand Hours") mehr zu bieten. Die Platte wird von den schwer gitarrenlastigen Songs gerettet: "Open", das majestätische "From The Edge", das hektisch wabernde "Cut" und auch "End" geben ihr ein Gerüst, dass auch die ...ähm ...Füller mitträgt und 4 Sterne legitimiert. stayin' alive 5 von 5 PunktenDas Wishalbum hat wohl alle Erwartungen übertroffen. Konnte Janet Jackson dem Disintegrationalbum den ersten Platz streitig machen, schaffte es beim Wishalbum niemand mehr. Die Kritiker überschlugen sich mit positiven Pressestimmen und ?Friday I'm in love" trällerte sogar der Radio bei der Würstelbude ums Eck. Aber der Erfolg war sicherlich gerechtfertigt. Es läßt sich wohl darüber streiten, ob Wish das beste Album von Cure ist, aber das ist wohl völlig egal. Wish enthällt ehrlichen Pop (?high", ?doing the unstuck"), grandiose Rockmonster (?from the edge of the deep green sea") und melancholische, traurige Balladen (?apart", ?a letter to elise"). Die Songs haben oft den Beigeschmack als wären sie Relikte oder Pendants früherer Curesongs - und oftmals stimmt dieser Eindruck auch. So könnte ?from the edge of the deep green sea" ein verlorengeglaubter ?Pornography" Song sein oder ?a letter to elise" die Fortsetzung von ?charlotte sometimes". Wie auch immer, der Erfolg war gerecht und es war schön, Robert Smith auch mal tanzend zu sehen. |
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The Downward Spiral von Nine Inch NailsAudio CD von Island (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 3,71 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1995 |
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ProduktbeschreibungTHE DOWNWARD SPIRAL Aus der Amazon.de-RedaktionNine Inch Nails sind ein ziemlich ungewöhnliches Phänomen, wenn man bedenkt, was sie mit nur so wenigen Studioaufnahmen erreicht haben. The Downward Spiral, NIN's zweites Album mit voller Länge, ist genau so vollgepackt mit Gift und Galle wie Pretty Hate Machine und die EP Broken -- hat aber auch ein ebenso solides Standbein im Popmusik-Bereich -- was die Popularität von Nine Inch Nails weitgehend erklärt. Die größte Anerkennung verdient die down-tempo Single "Closer", die eine der meist gespielten Singles aller Tanz-Clubs bleibt. Aber zum größten Teil ist das Album voll mit schweren Beats und aggressiven Gitarren -- industrial music mit einem Pop-Zusatz. Diese sympathische Kombination ist es, die Trent Reznor zu einer eigenständigen Größe macht und ihn so wahnsinnig populär werden läßt, während der größte Teil der industrial music seinen Status als Subkultur behält. Genevieve Williams 5 Kundenrezensionen:Datenträger zickig 2 von 5 PunktenWie meine Vorrezensenten schon erwähnten ist diese Auflage in Mehrkanalton wirklich über jeden Zweifel erhaben, umso weniger jedoch die Umsetzung bzw. Pressung auf den Datenträger. Wie gewöhnlich extrahiere ich alle meine erworbenen Musikalben in Flac und lagere das Album selbst im Regal, wo es in seiner physischen Form nur selten benutzt wird. Das Problem mit dieser Dual-Disk war jedoch, dass es extrem schwierig war ein Laufwerk zu finden, welche diese überhaupt erkannte. Bei vielen Laufwerken - unter anderem einem Plextor PlexWriter Premium II - wurde der eingelegte Datenträger nicht erkannt und ich wurde aufgefordert einen Datenträger in das Laufwerk einzulegen. Auch die Weitergabe des Albums an Kollegen, welche bei ihren Laufwerken eine probe machen sollten, ob diese die selben Probleme haben, führte zu ähnlichen Ergebnissen. Die Quote belief sich etwa auf ein funktionierendes Laufwerk bei sechs getesteten Laufwerken. Letztendlich erwies sich ein Toshiba Laufwerk eines 10 Jahre alten Laptops als kompatibel. Wie Internetrecherchen ergaben, stehe ich mit meinen Erfahrungen auch nicht gänzlich alleine da, woraus man schließen kann, dass es wohl an dem Medium selbst liegt und es wohl der Kompatibilität deutlich besser getan hätte, jeweils eine CD und eine DVD beizulegen. Wer also wie ich den Datenträger extrahieren möchte, sollte sich darüber im klaren sein, dass es ein längerer Weg werden könnte. Das beste Albun von NIN 5 von 5 PunktenIch bin seit 18 Jahren NIN Fan, also schon fast immer dabei gewesen und muß sagen, daß bis heute dieses Album das Beste ist, was Herr Reznos jemals herausgebracht hat. Es ist brachial, wütend und gleichzeitig zerbrechlich und filigran. Viele Songs sind gänzlich anders als die Songs der Vorgänger und ich mußte mich auch erst reinhören. Aber dann liebte und schätze ich jeden einzelnen Song und sie begleiten mich bis heute. Was ich von vielen anderen Songs anderer NIN ALben nicht behaupten kann. Als NIN Einstieg würde ich immer dieses Album empfehlen, denn es zeigt die Spannweite am besten und leider auch, daß die heutige NIN Musik mit der frühen Zeit leider nicht mehr sehr viel gemein hat. Früher war eben doch alles besser ^^ Amerikanische Folklore in einer selbstzerstörerischen Abwärtsspirale! 4 von 5 PunktenTrent Reznors episches Industrialwerk schlägt dem Hörer seine metallene Maschinenmusik wie rostige Neun Inch Nägel ins Trommelfell. Entfremdung, Wut, Verachtung, (Selbst-) Haß, Krankheit, Wahnsinn, Verzweiflung - die schiefen Seelen- und Geistesbahnen werden mit animalisch ver- und entfremdeter Flüsterschreistimme sowie sägekreischenden Gitarren, verzerrten Geschäuschorgien, stampfend-pulsierenden Beats und leerem Ambient infernalisch intonisiert. Der ständige Wechsel zwischen provozierenden Songs "close to" Zappa ("I wanna f***ck You like an animal") oder Nitzsche ("Our god is dead and no one cares") bis hin zum ultimativen Werther-Effekt ("Nothing can stop me now, ecause you don't need me anymore") und (teilweise auch akustisch-beruhigenden) Instrumetalpassagen erzeugen ein erschütterndes weißes Rauschen aus Einsamkeit und Verlassenheit. Die Aufnahmen zu diesem Konzeptalbum fanden in dem Beverly Hills statt - in dem Haus, in dem Sharon Tate `69 ermordet wurde. Trotz der erschütternden Geschichte über die Selbstzerstörung eines Mannes wurde das düstere Album zu einem ein Platinerfolg in den USA und führte, auch durch das umstrittene Video zu "Closer" (mit einem verfremdeten Bass-Drum-Sample aus Iggy Pop`s "Nightclubbing"), zum Durchbruch der Nine Inch Nails weltweit. Spirale in die Ewigkeit 5 von 5 PunktenMit "Pretty Hate Machine" hat der Herr Reznor bereits einen Meilenstein geschaffen, doch es war zu erwarten, dass nach der explosiven "Broken" EP ein weiteres Meisterstück folgt! UND WAS FÜR EINS ! Für mich ist "The Downward Spirale" der Inbegriff von Musik . Dieses Album hat einfach Alles. Von dunkeln Klängen über epische Schönheit hin zu geballter Kraft. Jedes Lied hat was an sich was süchtig macht und keins der Lieder ist zu viel bzw. nicht die Perfektion an sich. Ich werde auch kein Lied betonen was heraussticht , da es erst zur Vollkommenheit kommt wenn man sich auf das Ganze Album einlässt. Ich kann jedem NIN Fan dieses Meisterstück nur empfehlen und jedem Interessierten mal raten sich was anderes von NIN zu kaufen und später sich dieses Über-Werk zuzulegen. Dieses Album ist so voller Schönheit das man sie erst nach mehrmaligen hören entdeckt. Wer noch nichts von NIN kennt sollte mit dem "With Teeth" Album starten und sich langsam in den Sog der NIN ziehen lassen. Elend, Nihilismus, Rost, Geschrei, und Maschinenlärm 5 von 5 PunktenEs muss eine grausame Welt gewesen sein, in der Trent Reznor 1994 lebte. Eine Welt voll Elend, Nihilismus, Rost, Geschrei, und Maschinenlärm. Das zumindest könnte man annehmen, wenn man nach der Musik urteilt, die das NIN-Mastermind zu dieser Zeit hervorbrachte, denn The Downward Spiral zählt sicherlich zu den düstersten, perversesten, und verstörendsten Alben der jüngeren Rockgeschichte. Gleichzeitig bescherte die Platte den Nine Inch Nails den endgültigen Durchbruch und mit vierfach Platin auch enormen kommerziellen Erfolg. Mit Heresy, March of the Pigs, Closer, und Hurt enthält Halo 8 ausserdem einige Tracks, die noch heute zu den populärsten NIN-Stücken gehören. Obwohl The Downward Spiral zu den bedeutendsten Veröffentlichungen des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts gezählt werden darf, ist die Platte nicht schön im eigentlichen Sinne. Eher fantastisch unschön. Es handelt sich hier um ein Konzeptalbum, welches die Abwärtsspirale eines Menschen beschreibt, der sich gegen die Gesellschaft sträubt und dabei immer tiefer sinkt. Was die klangliche Kulisse dieses Prozesses angeht, so ist diese stark geprägt durch finstere, dystopische, und unwirtliche, fast schon menschenfeindliche Stimmungen. Stilistisch ist The Downward Spiral wohl im Bereich des Industrial Rock (mit gelegentlichen Dark Wave-Rückständen) anzusiedeln und stellt dabei den Longplayer dar, auf dem die Nine Inch Nails erstmals ihren ganz eigenen, genuinen Sound gefunden haben. Das Fundament vieler Songs stellen stampfende und zischende Hydraulik-Beats dar, die oft den Anschein haben, als wären sie direkt irgendeiner grausamen Foltermaschinerie entnommen worden, welche mit voller Absicht nicht geölt wird. Alles klingt sehr mechanisch, sehr industriell. Menschliche Züge erhält The Downward Spiral schließlich erst durch Reznors markanten Gesang und seinen akzentuierten Einsatz von Piano und Gitarre, was das klangliche Spektrum der Musik einerseits extrem erweitert, und was das Album ausserdem dem an sich beschränkten Industrial-Genre enthebt. Durch die gekonnte Gegenüberstellung brachialen Krachs und fast schon klassisch anmutender Piano-Parts entstehen hier eindrucksvolle Kontraste (March of the Pigs, I Do Not Want This), während Reznor mit ächzenden Gitarrensolos regelmässig aus der Steifheit seiner stoisch stampfenden Beats auszubrechen versucht (Closer,Ruiner). Auch wenn The Downward Spiral unter dem Strich von mechanischen Rhythmen, doomigen Synthesizern und schroffen Gitarrenriffs dominiert wird, so wird das Album doch nie langweilig und fesselt den Hörer bis zum letzten Takt auch nach hundert Durchgängen. Dies liegt zum einen an dem besagten Wechselspiel zwischen Chaos und Harmonie, zum anderen aber auch daran, wie Trent Reznor das ganze Album und die Songs an sich konzipiert hat. Auf The Downward Spiral folgt zwar ein Hammer auf den nächsten. Das heisst jedoch nicht, dass hier eine Serie von Krachgewittern abgespult wird (wie es bei Industrial-Bands häufig der Fall ist). Während manche Stücke wie der Opener Mr.Self Destruct oder das rasende March of the Pigs die NIN-Maschine in der Tat zum Glühen bringen, bieten ruhigere Tracks wie Piggy, das David Bowie-Cover A Warm Place oder das krönende Hurt den Aggregaten wieder Gelegenheit zur Abkühlung und damit Abwechslung. Auch die Songs an sich sind sehr viel komplexer, als es in dem Genre die Regel ist. So wechseln sich bei March of the Pigs aggresives Gitarren-Geballer und ruhige Piano-Breaks ab, während es immer wieder eine Ohrenweide ist, zu verfolgen, wie sich Eraser langsam aufbaut, um dann letztendlich total in Rauch aufzugehen. Spannend bleibt The Downward Spiral neben der Musik natürlich auch aufgrund seiner alles andere als banalen Inhalte. Reznor versteht es nicht nur, den Niedergang seines Protagonisten faszinierend nachzuzeichnen, sondern er beweist auch ein feines Gespür dafür, wie man seine Texte wirkungsvoll einsetzt. Während sich das an Nietzsche angelehnte Heresy mit dem Refrain Your God is dead / And no one cares / If there is a hell / Ill see you there unweigerlich in das Gehirn einbrennt, wird das zentrale Thema nothing can stop me now sogar mehrfach auf dem Album untergebracht (Piggy,Ruiner). Auch der kommerzielle Erfolg der Single Closer dürfte zu großen Teilen auf der (sicher gewollt) provokanten Hookline I want to fuck you like an animal beruhen. Alles in allem muss man The Downward Spiral zweifellos als ein echtes, wenngleich streckenweise abartiges, Meisterwerk anerkennen. Der Sound ist innovativ, abwechslungsreich, und geprägt von einer einzigartig düsteren Stimmung, wie sie gewiss nicht jeder Musiker zu kreieren vermag (vergleichbar vielleicht mit Disintegration von The Cure). Schwachstellen konnte ich auf dem Album bisher nicht ausmachen. Der Visionär Trent Reznor präsentiert sich hier einerseits als begnadeter Musiker (er spielte alle Instrumente für das Album selbst ein), andererseits aber auch als ein durchaus begabter und gedankenvoller Songwriter, der geniale Songs mit genialen Texten schreibt. Bei diesem Album stimmt einfach alles auch wenn einiges ächzt und kracht. Vergleicht man The Downward Spiral mit anderem NIN-Material, so stellt diese Platte (mit Ausnahme vielleicht der Broken-EP) womöglich die brutalste und am wenigsten Mainstream-taugliche von allen dar. Um so ironischer erscheint da die Tatsache, dass gerade dieses Album den Nine Inch Nails zum endgültigen Durchbruch in der Branche verhalf und Trent Reznor zum Superstar machte. Zusammen mit dem 1999 folgenden Monster-Album The Fragile markiert The Downward Spiral ohne Zweifel den Höhepunkt in der Karriere Reznors. Das Fazit kann nur eines sein: The Downward Spiral muss man haben! Als Industrial-Fan. Als Freund moderner Rockmusik. Und als NIN-Kenner sowieso. |
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Indicator von Deine LakaienAudio CD von Ministry of Sound (Warner)Preis bei Amazon: EUR 14,99 Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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Bloodflowers von the CureAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 2,02 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2000 |
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ProduktbeschreibungOut of this worldWatching me fallWhere the birds always singMaybe somedayThe last day of summerThere is no if...The loudest sound39Bloodflowers Aus der Amazon.de-RedaktionThe Cure wirken wie eine Droge. Wer diese englischen Gruppe aus Sussex seit ihren frühen glanzvollen Tagen begleitet hat, kommt nicht mehr von ihnen los. Sie waren die Komponisten unserer jugendlichen Albträume. Keine Kellerparty fand ohne die unsterblichen Hits "Boys Don't Cry?, "10.15 Saturday Night" und natürlich "A Forest" statt. Und heute, Jahrzehnte (!) nach dem 79er Urknall-Debüt Three Imaginary Boys ergeht es einem wie in einer eingeschlafenen Beziehung: Irgendwie liebt man sich und doch ist die Spannung heraus. Bloodflowersändert an dieser Situation rein gar nichts. Robert Smith weigert sich seit "Close To Me" weiterhin einen Song zu schreiben, und das ist nun auch schon etliche Jahre her. So legt der gute Robert auf diesem Album wieder einen dicken Soundteppich aus, auf dem er sich emotional ausrollt, manchmal sogar fast auszieht. Stellenweise lesen sich seine Texte wie die kaum verdeckte Ankündigung, dass die letzte Seite von The Cure in den Geschichtsbüchern der Pop-Musik angebrochen ist. Wie sollte es auch weitergehen? Der dichte, pathetische Cure-Sound rotiert um sich selbst, Smith blockt jeden Einfluss von außen ab, und seine Fans wollen dies wohl auch so. Aber wollen sie auch einen Robert Smith, der zum Joe Cocker der Dark-Wave-Szene wird? Lieber The Cure zu Grabe tragen, als mitanzusehen, wie diese große Band ihren Kredit aufzehrt und zu Untoten wird. Bloodflowers ist kein gutes Album, und doch zieht es nicht emotionslos an einem vorbei. Es ruft Erinnerungen ab, aber Leben impliziert auch ein Ja zur Zukunft. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Nichts für traurige Gemüter oder gerade für solche. 4 von 5 PunktenWer sich diese Platte in einem traurigen Zustand anhört, dem ist Gänsehaut garantiert. The Cure, speziell Robert Smith ist wieder da. Mit einer Platte die kein einziges lustiges und kein schnelles Lied enthält. In diesem Album steckt die Traurigkeit eines Mannes, der durch diese Platte wieder neuen Lebensmut geschöpft hat. Viele der Texte handeln vom Älterwerden, speziell "39" mit der Textzeile "So the fire is almost out and there's nothing left to burn", aber auch vom bisher gelebten Leben, speziell "Out of this world" mit der Textzeile "And we always have to go - I realize we always have to say goodbye - always have to go back to real lives - but real lives are the reason why - we want to live another life - we want to feel another time - another time". Bei diesem Album fallen mir spontan Vergleiche zu früheren Werke von The Cure ein, wie Pornography und Disintegration. Die Ähnlichkeit fällt auch dadurch auf, daß aus diesem Album keine Single ausgekoppelt wird. Daher fällt es mir auch schwer einen speziellen Song als den besten zu bezeichnen, ich habe mich aber letztendlich für das Mamutwerk "Watching me fall" entschieden, nicht allein wegen dem Text. Also: Nichts für traurige Gemüter oder gerade für solche. Musik für Erwachsene 5 von 5 PunktenDiese Platte ist "Cure für Erwachsene". Ohne Theatralik, ohne Manierismen. Nie klang Robert Smith authentischer, tiefer, emotionaler. Das hört man auch an Intonation und Stimme. Wer Cure - wie ich - mit 18 gemocht hat, kann mit 50 diese Platte(!) lieben, ohne sich vor seinen Kindern zu verstecken. Die können nämlich mit dieser Musik nichts anfangen. Dazu muß man gelebt haben...und das dauert eben... Nichts an dieser Musik ist wirklich neu, nur eben gelebt - und deshalb "besser"! Diese Platte hatr mich nach 20 Jahren überzeugt: Cure taugen für die Ewigkeit. Schön schummerig 3 von 5 PunktenNach ihrem letzten Album "Galore" geben Robert Smith & Co wieder ein düsteres Lebenszeichen von sich: "Bloodflowers" hat all die Cure-Elemente, die sie weltbekannt machten. Schleppende Rhythmen, sowie düstere Keyboard- und Gitarrenklänge erinnern an ihre besten Alben wie "Pornography" oder "Disintergreation". Der über elf Minuten lange Song "Watching Me Fall" stellt das absolute Highlight von "Bloodflowers" dar: Hier spielen sich die Musiker in einen wahren Rausch, umspühlt von dunklen Sounds. Mit "Bloodflowers" hat man die ideale musikalische Untermalung für kalte, schummerige Abende. (Melomane) Wirklich gut! 4 von 5 PunktenDiese CD ist wirklich eine gelungene CURE CD. Gute Songs nach altem Cure Stil. Vorsicht, keine Cure Happy Musik im Stil von "Friday I'm in Love". Das ist nicht negativ gemeint! Die "schwungvolleren" Alben finde ich auch sehr gut, ist nur als Hinweis für diejenigen gedacht, die die ruhigen Cure Stücke nicht so toll finden. When We look back at it all.... 5 von 5 PunktenThe Cure kannte ich vor diesem Album nur aus "Head on the Door", "Standing on the Beach" und "Seventeen Seconds". Irgendwer redete mir damals ein The Cure seien nach den 80iger Jahren sehr, sehr schlecht geworden. Als ich ich 2000 von dem Album erfuhr und der Name "Bloodflowers" sich irgendwie düster anhörte, wollte ich es unbedingt haben; als wäre es eine Vorahnung gewesen. "Bloodflowers" hat mich süchtig gemacht. Smith's melancholischer Gesang, lange Song Intros, geniale -einzigartige Gitarren Soli. Sowas kannte ich vorher nicht von anderen Bands. Danach musste ich einfach alles haben, was die Band jemals gemacht hat und habe mir eine riesige Sammlung angelegt (und eine Menge Geld gelassen). Und ich musste festellen, dass mir Falsches berichtet wurde. The Cure waren niemals schlecht und sind auch heute noch einer der besten Bands der Welt, die es immer wieder schaffen neue Klänge zu erfinden und Menschen in Ihre Welt zu saugen. "Bloodflowers" war für mich der Anfang und wird immer mein Favorit bleiben. Die Scheibe kann ich nur jedem ans Herz legen, der mal was neues ausprobieren will, sowas wie The Cure, gibt es kein zweites Mal. Ich erinnere mich, dass ich damals viele Freunde mit meinem Wahn angesteckt habe.... |
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And All That Could Have Been von Nine Inch NailsAudio CD von Interscope (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 2,17 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2002 |
Tracks:
ProduktbeschreibungLIVE AND ALL THAT COULD HAVE Aus der Amazon.de-RedaktionFrage: Worin besteht der größte Unterschied zwischen einem aggressionsgeladenen Studioalbum und einem aggressionsgeladenen Livealbum? Antwort: in der Intensität. Live: And All That Could Have Been, das auf der US-Tour 2000 Fragility 2.0 aufgenommen wurde, bietet dieses typische Merkmal im Überfluss. Es ist hierbei eine große Hilfe, dass Trent Reznor eine Band hat und nicht nur eine Batterie von Keyboards. Dies hilft ihm auf dem Weg durch diese 16 Tracks, wenn er wutschnaubend sein musikalisches Gift verspritzt, das aber überraschend angenehm zu hören ist und das einen Star aus ihm machte. Diese live spielenden Musiker verschaffen ihm den Freiraum, mit entsprechendem Tempo zu spielen, bei "Closer" ein wenig mehr Gas zu geben und der langsamen Version von "The Frail" ein stärkeres atmosphärisches Gewicht zu verleihen. Die Band bedient sich mit Begeisterung des älteren Materials; Reznor klingt total außer sich, wenn er "Head Like A Hole" so vorführt, wie er es 1989 bereits tat. Die CD wird mit "Hurt" beendet, was einem vielleicht ein wenig seltsam vorkommen mag, aber irgendwie wirkt es nach all dem, was man vorher durchlebt hat, wie die Auflösung einer tragischen Handlung. Eine CD kann zwar nur einen Teil von NINs auf der Bühne entfesselter Energie wiedergeben, aber ihr erstes Livealbum ist eine intensive, manchmal sogar überwältigende Aufnahme und ein weiterer Beitrag zu NINs ständiger Popularität und Bedeutung. --Genevieve Williams 5 Kundenrezensionen:Offizieller Bootleg 2 von 5 PunktenDas NIN Live Album, über das Herr Reznor bereits im Vorfeld einige großspurige Kommentare fallen ließ, war von Anfang an verdammt dazu die Erwartungen nicht einzuhalten. Dies hat jedoch mehrere Gründe. Zwar ist Reznor ein großartiger Komponist und Arrangeur, aber kein technisch brillianter Musiker und auch kein begnadeter Performer. Zu sehr ist er in sich versunken, zu wenig offen und auch in vielen Dingen zu inkonsequent, hier z.B. in seiner Songauswahl, die etwas unverständlich ist und viele bekannte Fanfavoriten wie "The fragile" außen vor lässt, stattdessen schwache Songs wie "Piggy" featured. Auch die Qualität der Aufnahmen ist nicht unbedingt mitreißend, zu unausgeglichen die Balance der Instrumente und auch zu undifferenziert der Klang, manchmal sogar dumpf und oft kraftlos. Das ganze ist auf dem Niveau eines guten Bootlegs. Was NIN jedoch live am meisten fehlt, wie übrigens fast allen elektroniklastigen Bands, ist einfach die Dynamik. Dadurch, dass ein hoher Anteil der Musik vom Band kommt, wirkt vieles steril, unspontan, die Spielfreude fehlt. Ein weiterer negativer Punkt ist, dass sich die Liveversionen nicht von ihren Albumpendant absetzen, es gibt keine Experimente oder Variationen. Alles in allem eines der vielen Livealben, auf das man getrost verzichten kann, auch als NIN Fan. Als extrem positive Gegenbeispiele seien hier "Hullabaloo" von Muse oder auch "De Nachten" von Sophia genannt. Einfach Genial !!! 4 von 5 PunktenDie Prazision mit denen NIN hier auf diesem Debüt-Live Album vorgehen ist echt der Hammer! Die Aggression und die NIN- typischen Industrial-Samples sind teilweise noch Intensiver dargestellt als je zuvor. Manche Songs wie 'Terrible Lie','Closer'und 'Sin' horen sich Live besser an als auf den Studio-Alben. Zum Abschied gibts noch die tränenrührende Ballade 'Hurt'die in dieser Version nicht an Schönheit zu überbieten ist. Natürlich ist der total abgedrehte und gewöhnungsbedingte Sound von Reznor&Co Geschmacksache, für Fans dieser Richtung jedoch ein absolutes Muß!!! Mixed feelings... 4 von 5 PunktenIch bin NIN-Fan seit "Pretty Hate Machine". Der Wandel der Band bis zur genialen Fragile Doppel-CD war wichtig und richtig. Daher war auch der Kauf dieser Live-CD ein Muß - und er ist eigentlich ein Muß für jeden NIN-Fan. Nur: Viel von der Fragilität der Studio-Aufnahmen geht live zwangsläufig zugrunde. Das ist wahrscheinlich nicht zu verhindern, denn live-Auftritte müssen einfach dynamischer abgehen, die Stücke müssen das Publikum mitreißen. Dennoch bleibt ein Beigeschmack. Schon der Opener "Terrible Lie" ist mir einfach zu brutal, im Studio ein relativ steriler Industrial-Song, ist er hier ein bombastischer Nackenbrecher. Naja. Zwischendurch einige wirklich gute Versionen alter Songs, für die es sich allein auszahlt, die CD zu haben. Wenn beim genialen "Hurt" am Schluß das ganze Publikum mitsingt, dann laufen mir irgendwie die Schauer über den Rücken - jeder wird mich verstehen, der den Text kennt. Ist DAS ein Lied zum Mitsingen??? Deshalb "nur" 4 Sterne. Ich ziehe die Studio-Versionen zum Großteil vor. was alles hätte sein können... 5 von 5 Punktentja... das fragt man sich ohne frage, denn dies soll der furiose abschied der band um herrn reznor sein. ein dunkel dräuender obelisk, der dem werk der neunzollnägel mehr als gerecht wird und alles überschattet. es ist gleichzeitig werkschau, best-of und unglaublich produziertes live-album, typischerweise wurde die veröffentlichung immer wieder verschoben, weil reznor wie immer alles perfekt machen wollte. ACHTUNG: es gibt auch eine ausgabe von AATCHB inklusive der cd "still", welche bekannte stücke in sehr ruhigen versionen und auch etwas neues enthält. sie ist in intensität und nin-haftigkeit der live-cd mindestens ebenbürtig. Trent at his best 5 von 5 PunktenUnd wiedereinmal schickt uns Trent Reznor einen Riesenkracher ins Haus ... nur diesmal ist es ein Live-Album. Da stutzt man doch erstmal. Wie, so dachte ich, soll es denn möglich sein, die ganze Kraft und Energie der NIN-songs on stage rüberzubringen? Unmöglich? Wer dieses Album angehört hat kennt die Antwort. In meinen Augen gibt es kein besseres Live-Album. Beim ersten Hören hat es mich wirklich umgeblasen, so gut ist die Musik. Man freut sich als eingefleischter NIN-Fan über alte Songs (aus der Pretty hate machine - Zeit), aber auch über die neueren (Fragile - Zeit) ... aber am allermeisten natürlich über die mittleren (Downward spiral - das beste Album aller Zeiten). Es klingt einfach alles so perfekt wie auf den einzelnen Alben. Außerdem hat man wirklich das Gefühl, man sitzt irgendwo mit der Masse der Leute vereint, und wird von der Musik hin- und hergerissen. Was für ein Meisterwerk. Wer NIN liebt, der muss dieses Album haben. Ich persönlich bin der Hoffnung, das auch mal live miterleben zu dürfen. |
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